Regensburg. „Der Protest ist beendet“ – titelte zu Beginn der Woche die FAZ über die erpresserische Aktion von rund 50 Personen aus Albanien, Kosovo, Serbien und Mazedonien in Regensburg. Auf unserer Facebook-Seite hatten wir in einer Presseschau darüber berichtet. Da diese Staaten als sichere Herkunftsländer gelten, auch wenn die GRÜNEN im Bayerischen Landtag diesen Status anzweifeln und Antifa-Aktivisten in Regensburg am Dom Stimmung pro Dombesetzer machten, droht einem Teil der Roma die Abschiebung. Einer der Albaner nannte gegenüber Pressekollegen folgende Begründung für seinen Asylantrag und die Protestaktion im Regensburger Dom: In seiner Heimat würden er und seine Familie bedroht, die Mafia habe ihnen das Grundstück wegnehmen wollen!

Über fünf Wochen hatte die Gruppe erst den Dom und anschließend ein ihnen von der Kirche zur Verfügung gestelltes Pfarrheim besetzt. Das gewünschte Kirchenasyl war ihnen jedoch zu keiner Zeit zugesichert worden, wie ein Sprecher des Bistums Regensburg betonte. Als die Gruppe immer weitergehendere Drohungen vom Hungerstreik bis zum Selbstmord aussprach, reichte es letztlich auch einem bis dahin sehr geduldigen Bistum und es ließ das Pfarrheim räumen. Die FAZ schrieb dazu „Mit der Protestaktion endet eine Posse. Für die Menschen, die Anfang Juli in den Dom kamen, ist es ein zynisches Ende. Viele von ihnen haben ihre eigene Situation im ausländerrechtlichen Verfahren durch den Aufenthalt außerhalb der vorgesehenen Einrichtungen weiter verschlechtert“. Was daran zynisch sein soll – die Erklärung bleibt die FAZ schuldig.

Zum Sachverhalt der Dom- und Pfarrheimbesetzung erreichte die Redaktion ein Leserbrief von:

Christian Dettenhammer