MdB Stephan Protschka von der AfD Bayern macht mit einem Foto deutlich, worauf es ihm in seiner politischen Arbeit künftig besonders ankommen wird.

Berlin/Mamming. Als Stephan Protschka die erste Pressemitteilung an unsere Redaktion sandte, schrieben wir das Jahr 2013. Sie war damals schon präzise in der Wortwahl, dafür auffällig kurz. Hier wurde nicht so ausschweifend leeres Stroh gedroschen, wie von vielen Politikern sonst üblich. Der Mann wußte, worauf es ankam und kam auch gleich zum Punkt: Der Bezirk Niederbayern in der Alternative für Deutschland hatte sich gegründet und den Mamminger zu seinem Bezirksvorsitzenden gewählt. Protschka stellte die Bezirksvorstandschaft vor und bat um Berücksichtigung in unserer Lokalausgabe. Vier Jahre später sitzt der Mann für die AfD im Berliner Bundestag auf den harten Bänken, die die Opposition ausmachen. Egal – in jedem Fall eine steile politische Karriere für den geprüften 40jährigen Vermögensberater und Finanzanlagenfachmann (IHK).

Was stellt sich ein solcher Mensch als erstes neben einer Glückwunschkarte auf seinen Schreibtisch in seinem Abgeordneten-Büro? Er hat’s verraten und auf Twitter gepostet – Die Bayerische Verfassung und das Deutsche Grundgesetz. Wir dürfen also sicher sein, daß in Berlin künftig neben echten bayerischen Vorstellungen und Erwartungen auch politische Forderungen für Deutschland erhoben werden, die nicht nur dem Freistaat, sondern ganz Deutschland gut tun werden.