Eklat bei der Kelheimer Mahnwache

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Der niederbayerische Politik-Rebell Fritz Zirngibl bringt mit dieser Aktion eine GRÜNEN-Polotikerin zum Ausrasten.

Kelheim. Das „Bündnis für Menschenwürde“ hatte heute eine Mahnwache in Kelheim abgehalten, unter dem Motto „Afghanistan ist nicht sicher! Sofortiger Abschiebestopp.“

Grund genug für Fritz Zirngibl, Kreisrat der Bayernpartei, hier eine Gegenmeinung mit einer Ein-Personen-Demo zu zeigen. Doch siehe da, das demokratische Recht der Meinungsfreiheit, welches ihm am Nachmittag noch von der zuständigen Stelle im Landratsamt bestätigt wurde, wollten ihm die Mahnwachenteilnehmer verweigern. Ja, eine hysterische schreiende Kreisrätin der GRÜNEN mit Doppelnamen beschimpfte ihn sogar lautstark als „Sie Depp!“, so die Feststellung in der Pressemitteilung der Bayernpartei. Als regionalReport benennen wir grundsätzlich „Roß und Reiter“, sofern sie bekannt sind, damit sich die Öffentlichkeit ein ungeschminktes Bild von ihren Repräsentanten machen kann. In diesem Fall muß es sich, wenn GRÜN und Doppelname, laut Liste der Kelheimer Kreisräte um Christiane Lettow-Berger gehandelt haben, die da aus dem Rahmen gefallen ist.

Zurück zur „Ein-Mann-Demo“ von Zirngibl, der auf seinem Rücken noch ein zusätzliches Schild trug, mit dem er auf den Mißstand aufmerksam machte, daß in Abensberg ein afghanischer Kinderschänder weder abgeschoben werden kann, noch daß er endlich wieder ins Gefängnis kommt. Die Mittelbayerische Zeitung hatte darüber berichtet. Gegen das Urteil läuft immer noch der Einspruch des Täter-Anwalts gegen die 25monatige Gefängnisstrafe, welche heuer im Frühjahr verhängt worden war. Dieses Plakat brachte die Grüne wohl zur Weißglut und sie schleuderte Zirngibl entgegen, der Afghane „ist längst weggesperrt“.  Nun ist Zirngibl kein blauäugiger Mensch und hat sich in dieser Frage ebenfalls rückversichert. Wie der Kelheimer Kreisrat und Polit-Rebell feststellt, lägen in dieser Frage dem Kelheimer Landrat „da ganz andere Kenntnisse vor…“.

Dann rief die Grünen-Kreisrätin auch noch die Polizei, um den Kreisratskollegen Zirngibl entfernen zu lassen. Nach einem Gespräch „mit den sehr netten Polizisten“, so Zirngibl, brach dieser seine Spontan-Demo ab. Auf eine Anzeige gegen „die Grüne“ wegen Beleidigung habe er verzichtet, weil das für die Polizei nur wieder bürokratische Mehrarbeit bedeutet hätte. Es gab auch kein Verbot für seine Aktion, vielmehr den Hinweis, daß er bei ihrer Fortsetzung eventuell mit Beschädigungen an seinem Auto rechnen müsse. Zirngibl: „Das zeigt, wie die Demokratie unterschiedlich gelebt wird in unserem Land“ und weiter: „Eine demokratische Sache war meine Gegendemo auf alle Fälle. Man muß beide Seiten sehen: Asylrecht und Asylmißbrauch. Man darf die öffentliche Bühne auf keinen Fall einseitig besetzen lassen!“